Aktuelle Projekte
Aktivist_innen von transact! sind aktuell unter anderem an folgenden Projekten beteiligt:
Antirassistische Mobilisierungen 2012
Vom 1. bis 22. Juli zwischen Sizilien und Tunesien
Boats4People – euro-afrikanisches Projekt mit Protestaktionen in mehreren (Hafen-)Städten, von Palermo in Sizilien, über Tunis, Monastir und Sfax in Tunesien bis nach Lampedusa…
Webseiten: www.boats4people.org und
http://www.afrique-europe-interact.net/?article_id=544&clang=0
Kontakt in Deutschland: choucha-appell@antira.info
Vom 13. bis 22. Juli in Köln/Düsseldorf
Nobordercamp 2012 mit einem Aktionsschwerpunkt zum Abschiebeflughafen Düsseldorf
Webseite: http://noborder.antira.info/de
Kontakt: noborder-cologne2012@riseup.net
Ab 23. August in Thüringen
Break-Isolation-Camp gegen Lager und Residenzpflicht
Webseiten: http://breakisolation.blogsport.de/ ; http://thevoiceforum.org
Kontakt: thevoiceforum@emdash.org
Krise, Grenze, transnationale Kämpfe: Noborder goes Blockupy
Aufruf antirassistischer Netzwerke zu den Aktionstagen im Mai in Frankfurt
Vom 16. bis 19. Mai 2012 soll das Frankfurter Bankenviertel in eine vielfältige Protestzone verwandelt werden. Zu den Besetzungen, Blockaden und Demonstrationen kommen wir mit Schlauchbooten und Leitern, den Symbolen des Widerstandes gegen das militarisierte EU-Grenzregime. Wir bringen Großpuppen mit, um die prekären Arbeitsverhältnisse zu thematisieren, in denen nicht nur MigrantInnen ausgebeutet werden. Und wir wiederholen den Slogan der Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen, wie er unter anderem gegen den G-8-Gipfel in Rostock 2007 formuliert wurde: wir sind hier, weil ihr unsere Länder zerstört.
Solidarität mit der Bewegung in Syrien!
“..die Aktivistinnen und Aktivisten zahlen für ihr Engagement einen hohen Preis. Es ist, als würde jeder Demonstrant sein Leben auf der Strasse in der offenen Hand vor sich her tragen. Dafür ist Syrien das erste Mal ein Land, das eine zivilgesellschaftliche Öffentlichkeit erlebt..”
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Das Manifest für ein Europa der Humanität und Solidarität
Sechs Einsprüche gegen das Grenzregime
I. Das Mittelmeer wird zum Massengrab der namenlosen Flüchtlinge. Die Zahl der Ertrunkenen steigt. Die EU verschließt den Schutzsuchenden aus Nordafrika den Zugang, überlässt sie in unwirtlichen Wüstenlagern entlang der tunesisch-libyschen Grenze sich selbst. Allein in den ersten sieben Monaten dieses Jahres sind 1674 Flüchtlinge im Kanal von Sizilien ertrunken. Berichte über unterlassene Hilfeleistung durch Militärverbände oder kommerzielle Schiffe mehren sich. Das Flüchtlingsdrama im Mittelmeer verschärft sich – und Europa schaut zu. Menschen, die ihnen in Seenot helfen, werden angeklagt. Selbst eine spanische NATO-Fregatte, die im Meer vor Libyen Bootsfl üchtlinge vor dem Ertrinken rettete, durfte keinen europäischen Hafen anlaufen und wurde gezwungen, die unerwünschten Passagiere in Tunesien von Bord zu bringen. Die europäische Grenzschutzagentur Frontex steht für den Ausbau eines tödlichen Grenzregimes, das unsere »Welt der Freiheit und Demokratie« vor dem Begehren der globalen Armen »schützen« will. Dieses Grenzregime ist eine der größten direkten Menschenrechtsverletzungen, die im Namen der EU begangen wird. Der tägliche Tod an den europäischen Außengrenzen ist eine Folge davon. Sechzig Jahre nach dem Ja zur Genfer Flüchtlingskonvention ist es höchste Zeit, die Solidarität mit den Schutzsuchenden zu erbringen, zu der sie uns verpflichtet. Das Sterben an den Außengrenzen muss aufhören.
Wir wollen ein anderes Europa. Ein Europa, das wirklich für die Ideen der Humanität und Freiheit aller Menschen steht.









