Ziviler Ungehorsam …

…und kollektiver Regelverstoss!

  Internationaler Kongress in Dresden, 28.-29.1.2012

  Workshop Samstag, 28. 1. – 13:30 to 15:00

“Grenzübertritte: Antirassistische Aktionen an den      EU-Außengrenzen”

 

boats4people lautet der Slogan für ein euro-afrikanisches Kooperationsprojekt, mit dem im Juli 2012 unterschiedliche Aktivitäten zur Unterstützung von Flüchtlingen und MigrantInnen zwischen Tunesien und Sizilien geplant sind. Da jegliche Einreise in die EU ohne die erforderlichen Visa illegalisiert bleibt, erscheinen schon deshalb die Schiffe der Solidarität gegen das Sterben im Mittelmeer als Akt zivilen Ungehorsams.

Zum Rest des Beitrags »

Keine Kommentare

Solidarität mit der Bewegung in Syrien!

“..die Aktivistinnen und Aktivisten zahlen für ihr Engagement einen hohen Preis. Es ist, als würde jeder Demonstrant sein Leben auf der Strasse in der offenen Hand vor sich her tragen. Dafür ist Syrien das erste Mal ein Land, das eine zivilgesellschaftliche Öffentlichkeit erlebt..”
Zum Rest des Beitrags »

Keine Kommentare

Im Horizont eines transnationalen Aufbruchs

Solidarität und die Suche nach gemeinsamen Kämpfen in rasanten Zeiten

transact! #4 erschienen

Keine Kommentare

Das Manifest für ein Europa der Humanität und Solidarität

Sechs Einsprüche gegen das Grenzregime

I. Das Mittelmeer wird zum Massengrab der namenlosen Flüchtlinge. Die Zahl der Ertrunkenen steigt. Die EU verschließt den Schutzsuchenden aus Nordafrika den Zugang, überlässt sie in unwirtlichen Wüstenlagern entlang der tunesisch-libyschen Grenze sich selbst. Allein in den ersten sieben Monaten dieses Jahres sind 1674 Flüchtlinge im Kanal von Sizilien ertrunken. Berichte über unterlassene Hilfeleistung durch Militärverbände oder kommerzielle Schiffe mehren sich. Das Flüchtlingsdrama im Mittelmeer verschärft sich – und Europa schaut zu. Menschen, die ihnen in Seenot helfen, werden angeklagt. Selbst eine spanische NATO-Fregatte, die im Meer vor Libyen Bootsfl üchtlinge vor dem Ertrinken rettete, durfte keinen europäischen Hafen anlaufen und wurde gezwungen, die unerwünschten Passagiere in Tunesien von Bord zu bringen. Die europäische Grenzschutzagentur Frontex steht für den Ausbau eines tödlichen Grenzregimes, das unsere »Welt der Freiheit und Demokratie« vor dem Begehren der globalen Armen »schützen« will. Dieses Grenzregime ist eine der größten direkten Menschenrechtsverletzungen, die im Namen der EU begangen wird. Der tägliche Tod an den europäischen Außengrenzen ist eine Folge davon. Sechzig Jahre nach dem Ja zur Genfer Flüchtlingskonvention ist es höchste Zeit, die Solidarität mit den Schutzsuchenden zu erbringen, zu der sie uns verpflichtet. Das Sterben an den Außengrenzen muss aufhören.

Wir wollen ein anderes Europa. Ein Europa, das wirklich für die Ideen der Humanität und Freiheit aller Menschen steht.

Zum Rest des Beitrags »

Keine Kommentare

Aktuelle Projekte

Aktivist_innen von transact! sind aktuell unter anderem an folgenden Projekten beteiligt:



Keine Kommentare